Archive for the ‘Laufszene’ Category

Verstärkung auf allen Strecken

Freitag, Juni 19th, 2009

Am kommenden Wochenende finden im Stadion Lichterfelde die Berlin- Brandenburgischen Meisterschaften statt. Dort wird es noch ein Mal auf Normjagd gehen.

Auf der 400m Stadionrunde wird das Hauptstadtläufer-Team um Merlin Rose verstärkt durch Alexander Hudak, der seit kurzem zurück aus Amerika ist.

Auch über die 800m ist ein “alter Neuer” dabei. Moritz Höft hat es zurück auf die Tartanbahn geschafft und nach guten Trainingsergebnissen möchte er nun am Samstag die Norm von 1:51,80 Minuten für die Deutschen Meisterschaften in Ulm angreifen.

Wenn ich in Ulm an der Startlinie stehe ist alles drin” (Moritz Höft)

Auch Merlin steht über die zwei Stadionrunden mit am Start. Für ihn geht es, genau wie für Moritz, immer noch um die Normerfüllung für die Deutschen Männer Meisterschaften. Hinzu kommen noch Marcel Grzeschik und Johannes Riewe.

“Hudi” wird zudem den Start über die Überdistanz von 1500m wagen. Er nimmt sich eine Zeit unter 3:50 Minuten vor. Begleiten wird ihn der jüngste Hauptstadtläufer Marcel.

“Abhaken und auf das nächste Rennen konzentrieren!”

Mittwoch, Juni 3rd, 2009

Zu diesem Entschluss kamen die drei Hauptstadtläufer Carsten Schlangen, Falko Zauber und Merlin Rose nach den Auswertungsdiskussionen im eigenen Lager über die absolvierten Leistungen beim Anhalt Meeting in Dessau am gestrigen Dienstag.

Es fing alles so gut an. Man schlief und speiste den Tag über im noblen Meeting-Hotel und fuhr dann gegen 18Uhr nach ausgiebigem Mittagsschlaf mit dem Shuttle bei schönstem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen zum Stadion. Alle drei Hauptstadtläufer fieberten ihrem Rennen entgegen und nahmen sich viel vor. Selbst beim Einlaufen vor dem Wettkampf wo üblicherweise die Beine schon ein Mal schwerer werden können lief alles super.

“Ich fühlte mich wie ein Flummi und musste mich bei den Steigerungen bremsen.” Falko Zauber vor seinem Rennen

Um kurz vor 21Uhr startete dann mit leichter Verspätung das 800 Meter A-Finale in dem auch Merlin mitlief und sich mindestens eine Zeit unter 1:50 Minuten vornahm. Umso erschreckender und deprimierender war es dann für ihn als die Zeit bei 1:51,87 Minuten stoppte.

“Bis 600m hatte alles gepasst. Ich ging eine 1:20min durch – so wie ich es seit zwei Monaten trainiere. Auf den letzten 200m blieb ich dann einfach nahezu stehen. Ich kann es mir nicht erklären….” (Merlin Rose)

Kurz nach dem 800 Meter Rennen startete der 1500 Meter Lauf mit Carsten und Falko. Auch hier, als wäre dieser Tag verhext, lief alles eher suboptimal.

“Die ersten 400m waren mit 54s schon recht schnell. Dies büßte ich dann im Mittelabschnitt ein wo ich etwas fest wurde und das Tempo nicht halten konnte. Zudem hatte ich schon eine kleine Lücke zum Führungsduo und musste so das ganze Rennen quasi allein im Wind laufen. Alle hingen sich bei mir rein. Auf den letzten Metern konnte ich dann auch nicht mehr meine Endspurtqualitäten zeigen.” (Carsten Schlangen)

Carsten lief 3:43,27 Minuten und wurde damit knapp Vierter. Falko, der sich vor dem Rennen noch top fit fühlte, konnte sein Rennen aus ihm unerklärlichen Gründen nicht beenden und musste 400 Meter vor dem Ziel völlig erschöpft aufgeben.

Am Freitag werden die drei Hauptstadtläufer also mit viel Wut im Bauch in die nächsten Rennen beim Meeting in Kassel gehen. Carsten und Merlin werden über 800 Meter starten und Falko über seine Spezialstrecke die 1500 Meter. Sie wollen zeigen, dass das Rennen in Dessau nur ein ungünstiger Zeitpunkt auf der Trainingskurve war und sie nur ein paar Tage Luft holen müssen um ihre wahre Form ausspielen zu können.

Ein Vorteil hatte der Dienstag Abend für die bevorstehende Saison dann aber doch: Es kann nur besser werden. ;-)

Video 1500m und 800m Lauf

Copyright: Flotrack.org (Video embedded)

Moritz ist wieder da!

Donnerstag, Mai 28th, 2009

Im Moment der größten Schwäche der Hauptstadtläufer – mit zum Teil erschreckend niedrigen Teilnehmerzahlen im Training – kehrt ein Mann nach Berlin zurück, der schon für so manch positive Überraschung gesorgt hat. Moritz Höft!

Heute überraschte uns Moritz mit seiner unangekündigten Heimkehr aus Kanada. Wir freuen uns, den 80er Recken wieder bei uns zu haben.

Beim ersten Training im Stadion Rehberge machte der Weltenbummler einen fitten Eindruck. Trotz erheblicher Reiseanstrengungen konnte er im Training locker mitmachen. Merlin Rose, Falko Zauber, Johannes Riewe und Carsten Schlangen mussten sich richtig anstrengen.

“Im Grunde war das doch ein voll gechilltes Training. Rolly hat mich gleich nach den ersten Starts gefragt.”

(Moritz Höft)

moritz-hoeft-und-roland-wolff-stadion-rehberge

Ob DIE GUTEN ZEITEN für die Hauptstadtläufer vorbei sind, wie unser Trainer Roland Wolff gerne seinen alten Freund Johnny Cash zitiert, bleibt also mit der Rückkehr von Moritz Höft abzuwarten.

In zwei Wochen verstärkt Alexander Hudak aus den U.S.A. das Team der Haupstadtläufer weiter. Es könnte ein heißer Sommer werden!

Die Redaktion

24. Straßenlauf durch Frohnau

Montag, Mai 4th, 2009

Alljährlich findet am ersten Sonntag im Mai der 10km- Straßenlauf durch die 1910 im Norden Berlins gegründete Gartenstadt Frohnau statt.

Start 24.Frohnaulauf Kai-Markus Kirchner, Marcel Grzeschik, Johannes Riewe, Merlin Rose, Carsten Schlangen, Falko Zauber

Zieleinlauf 24.Frohnaulauf Johannes RieweDies wollten die Hauptstadtläufer sich nicht entgehen lassen und standen so frisch und munter um Punkt 10 Uhr an der Startlinie nahe des Poloplatzes. Carsten schlug vom Start weg ein hohen Tempo an, dem kaum ein Läufer folgen konnte. Nur Johannes Riewe, der durch sein Jura- Studium leider an keinem der drei Trainingslager in diesem Frühjahr teilnehmen konnte, ging das Tempo dennoch tapfer mit.

“No risk, no fun!” (Johannes Riewe)

Franek Haschke, Falko Zauber, Marcel Grzeschik und Merlin Rose folgten mit kleinem “Sicherheitsabstand” dem Führungsduo. Bei Kilometer fünf konnte der 800m- Spezialist Merlin das flotte Tempo nicht mehr halten und musste etwas abreißen lassen. Auch Johannes büßte das im nachhinein zu hohe Anfangstempo und belegte mit einer Zeit von 32:57,3 Minuten schließlich noch einen starken fünften Rang gefolgt von Merlin der mit Bestzeit (33:23,7 Minuten) den sechsten Rang belegte. Carsten siegte ungefährdet in 30:42,4 Minuten. Plätze zwei bis vier entschieden sich erst auf dem letzten Kilometer als Franek das Tempo noch ein Mal steigern konnte und in 32:10,5 Minuten den zweiten Platz sicherte. Dicht dahinter ging Platz drei an den jüngsten im Hauptstadtläufer- Team Marcel (32:15,1 Minuten) gefolgt von Falko (32:28,7 Minuten) der den vierten Rang erlief.

Kai- Markus Kirchner, der sich in den Trainingslagern zumeist mit Erkältungen und Schnupfen rumplagte, lief auf einen guten neunten Platz mit einer Endzeit von 35:24,8 Minuten.

Die kompletten Ergebnisse des 24. Frohnaulaufes findet ihr auf der Vereinsseite der LG Nord Berlin

AFRICAAAAAA!!!

Mittwoch, April 1st, 2009

Während der Großteil der Hauptstadtläufer im heimischen Berlin dem Ausklang des Winters trotzt, sitzen wir als kleine Auswahl nach Abschluß der letzten Trainingseinheit auf der Terrasse in Stellenbosch und überlegen, welche der vielen Eindrücke aus den zwei Trainingswochen die interessantesten sein könnten…

Training X30

Ein ordentliches Pensum an Trainingseinheiten liegt nun hinter uns – UND – vor uns. Denn bereits am Donnerstag beginnt das nächste Trainingslager in Portugal. Aus diesem Grund haben wir in Südafrika vor Allem an unserer Ausdauer gefeilt und die ausgezeichneten Trainingsbedingungen vor Ort genutzt – und damit meinen wir nicht nur das Wetter mit durchgängigem Sonnenschein und angenehm warmen Temperaturen.

Rasenflächen Universität Stellenbosch 

Viele lange Läufe durch stark profiliertes Gelände und ausgedehnte Fahrtspiele auf weichem, teppichartigen Rasen der nicht enden wollenden Rugbyfelder der Universität von Stellenbosch haben uns nun die nötige Grundlage für weitere Tempoläufe geliefert.

“Friss den Rasen!”

Ganz ohne “Laktatspritzen” ging es aber auch in Südafrika nicht. Unser Trainer Prof. Dr. Roland Wolff ließ Tempoläufe vor Allem auf der 400m Rasenbahn stattfinden. Gelenkschonend – aber vor Allem frustrierend anstrengend. An normale Durchgangszeiten war nicht zu denken…

Jonkershoek Nationalpark Südafrika

Trainingslager_Suedafrika_2009_Bild_023Zur Abwechslung sind wir wie im letzten Jahr immer wieder auch auf den 10km von Stellenbosch entfernten Nationalpark Jonkershoek ausgewichen.

Allerdings durften wir erst beim dritten Besuch des Parks tatsächlich dort laufen, denn die verheerenden Waldbrände Trainingslager_Suedafrika_2009_Bild_025der zurückliegenden Wochen, die auch einen Großteil der Waldflächen in und um Stellenbosch vernichtet hatten, ließen einen Eintritt nicht zu.

Teilweise war der Hauptweg des Parks durch die Forstarbeiten gesperrt. Wir waren dadurch gezwungen, andere Wege zu finden… und wir haben viele sehr anspruchsvolle Ausweichwege gefunden.

Wir hoffen, dass der landschaftlich sehr reizvolle Park schnell wieder in seinen Ursprungszustand gelangt. Hoffnung darauf machen bereits die ersten Triebe, die wir in der Nähe eines Bachs entdeckt haben.

“Ihr plant nur Eure Freizeit!”

Die Stimmung im Trainingslager war ausgesprochen gut. Es gab trotz “gelegentlichem Siechtums” in den ganzen zwei Wochen keinen einzigen Trainingslagerkoller. Vermutlich war unsere ausgewogen geplante Freizeit schuld daran.

Tafelberg im Nebel

Carsten Schlangen Aufstieg Tafelberg SüdafrikaIm letzten Jahr hatte Carsten den Tafelberg erfolgreich mit einigen anderen Hauptstadtläufern bestiegen. Aus diesem Grund führte er nun Merlin und Falko an einem trainingsfreien Nachmittag auf gleichem Pfad auf das etwa 1000m hohe Plateau über Kapstadt.

Der Aufstieg von der Westseite über den Platteklip Gorge wurde in etwa 50min bewältigt – also etwa 5min schneller als im letzten Jahr!

Uns bot sich während des Aufstiegs ein grandioser Ausblick auf Kapstadt. Je weiter wir allerdings dem Ziel kamen, wurde es zunehmend windiger und nebliger. Als wir schließlich oben auf dem Plateau angelangt waren, hatte sich das “Tafeltuch” bereits komplett über den Berg gelegt. Wir konnten nichts mehr sehen – nur Hören konnten wir noch die Nebelsirene, die uns aufforderte unverzüglich die letzte Seilbahn nach Unten zu nehmen.

IMG_0376 

Weingüter

Einer der größten Highlights des Trainingslager war der Besuch des Weinguts Dieu Donné. Ein Sonnenuntergang lässt sich vermutlich nirgendwo schöner und vor Allem stilvoller erleben, als auf der über dem Tal von Franschhoek gelegenen Sonnenterrasse des Weinguts. Die Speisen und Weine sind ausgezeichnet. Ebenfalls sehr schön war das Picknick auf dem Weingut Boschendal.

weingut-dieu-donne-franschhoekDieu Donné Weingut Restaurantsunset-dieu-donne  

Pinguine

South African Penguins“Also nee, Pinguine müssen größer mit rein!

Sind ja große Spatzen! – also meine Freunde.”

Prof. Dr. Roland Wolff

 

Party

Girls dancing on stage get free drinks tonight! …but not Falko! He just gets problems with the security guy.

Falko Zauber partying in Stellenbosch

Hauptstadtläufer vereinigt Euch – Am Donnerstag gehts in Portugal weiter mit dem Training!

Die Redaktion

Cross-DM Ingolstadt

Dienstag, März 17th, 2009

Bei den Deutschen Crossmeisterschaften in Ingolstadt starteten am Samstag acht Hauptstadtläufer. Auf der Mittelstrecke sicherten sich unsere beiden Mannschaften Platz 1 und Platz 4. Carsten Schlangen lief zu Einzel-Bronze.

Cross Deutscche Meisterschaft Ingolstadt Foto Karl-Heinz Flucke

Lange hatten wir auf das erste DM-Gold in diesem Jahr gewartet.  Nachdem wir etwas überraschend den Staffeltitel in der Halle nicht verteidigen konnten und auch in den Einzeldisziplinen keinen ersten Platz belegen konnten, wollten wir im Cross alles perfekt machen.

Mit dem dritten, sechsten und siebten Platz durch Carsten Schlangen, Jonas Stifel und Franek Haschke konnten wir mit etwas Abstand zu den Teams LG Badenova Nordschwarzwald und LC Erfurt den ersten Platz in der Mannschaftswertung holen. Der zweiten Mannschaft mit Norbert Löwa (Platz 11), Johannes Riewe (Platz 27) und Falko Zauber(Platz 30)  fehlten zwei Punkte für den Medaillenrang.

Jonas Hamm vor dem Schnitt

“Kurz vor der Ziellinie habe ich noch mit aller Kraft versucht, mich an Jonas Hamm vorbeizuschieben…aber er war heute einfach zu stark für mich.” (Norbert Löwa)

Unser zeitweiliger Trainingskamerad Jonas Hamm belegte in guter Crossform den 10. Rang. Damit ließ er den Großteil der Hauptstadtläufer hinter sich. Wir freuen uns, dass Jonas nach ein paar Rückschlägen in der Wintervorbereitung wieder gut in Form ist – er hat im Sommer jetzt alle Möglichkeiten, sich für die WM in Berlin zu qualifizieren.

Jonas, wir Hauptstadtläufer trauen Dir die WM-Norm zu – zeig den nachkommenden finnischen Jünglingen, dass Du der Mann für Berlin bist! Alles Gute in der Vorbereitung!

Stilisiertes Duell

Deutsche Crossmeisterschaften Ingolstadt Müller Schlangen EberhardtIn den zurückliegenden Wochen hat es in der Leichtathletik-Berichterstattung eine recht auffällige Fokussierung auf das Duell Wolfram Müller vs. Carsten Schlangen gegeben.

Wolfram Müller konnte in der Halle in Leipzig knapp und beim Cross in Ingolstadt deutlich zeigen, dass er im Moment unbestritten in besserer Form ist als unser Hauptstadtläufer.

Uns mutet allerdings die Zählweise der gewonnenen Duelle recht merkwürdig an. Wolfram liegt demnach 3:0 in Führung. Hinzugezählt wurde auch das indirekte Duell bei den Hallen-Europameisterschaften in Turin.

Sollten bei dieser exakten Betrachtung der Einzelduelle nicht aber vielleicht auch die vielen Duelle der letzten oder gar vorletzten Saison mit einbezogen werden? Oder gar die Duelle bei denen einer der beiden Kontrahenten nicht anwesend war?

Wolfram Müller hat richtig erkannt: Bei einem Wettstreit wie dem Cross in Ingolstadt treten 120 Läufer gegeneinander an. Dabei kristallisieren sich Favoriten heraus.

Was ist mit den guten Leistungen anderer Läufer – wie denen von Stefan Eberhardt und Christoph Lohse? Stefan Eberhardt hat während des Rennens sehr viel investiert. Er ist lange Zeit vorn im Wind gelaufen und hat das Tempo des Rennens maßgeblich mitbestimmt. Er war nie zuvor in einer solch guten Crossform.

Christoph Lohse ist taktisch sehr geschickt gelaufen, ist jedes Tempo der Führungsgruppe mitgegangen und hat im entscheidenden Moment den Schlußspurt gegen Carsten eröffnet.

Solche Leistung fallen bei der Einzelduell-Betrachtung unter den Tisch. Für uns sind beide Läufer damit klare Kandidaten für die WM in Berlin – in welcher Disziplin auch immer.

Jugend-A Lauf mit Marcel Grzeschik

Marcel hat in der Wintervorbereitung einen herben gesundheitlichen Rückschlag hinnehmen müssen. Um so beachtlicher ist sein Mut im Rennen über sechs Runden. Anfangs lief er in der Führungsgruppe mit. Auf den letzten Runden kämpfte er um jeden Platz und konnte am Ende mit einem guten 19. Platz das Ziel erreichen. Marcel, weiter so!

Ingolstadt

Hauptstadtläufer beim Cappuccino in der Innenstadt von IngolstadtUns Hauptstadtläufer hat die Stadt und die Organisation des Cross sehr zugesagt.

Die Strecke in Ingolstadt war anspruchsvoll und gut präpariert. Der MTV 1881 Ingolstadt hat keine Kosten und Mühen gescheut, den Cross in einer ansprechenden und zeitgemäßen Form zu präsentieren. Wir möchten kurz die wesentlichen Innovationen aus Ingolstadt auflisten:

  • Attraktive schnelle Strecke mit kleinen giftigen Hindernissen
  • Zuschauerfreundliche Gesamtgestaltung
  • Innenstadtnähe der Veranstaltung
  • Vorab-Informationen wie etwa eine Google-Maps-Übersicht
  • Fahrservice in Kooperation mit Audi

Wir möchten uns für eine sehr schöne Crossmeisterschaft bedanken und hoffen, dass an dieser Stelle noch viele Läufe ausgetragen werden.

Die Redaktion

Zu den Ergebnissen

Zu den Videos

Trainingslager Lanzarote 2009

Dienstag, März 3rd, 2009

Wie in den zurückliegenden Jahren sind wir auch in diesem Frühjahr zum Auftakt der Trainingslager-Serie in Vorbereitung auf die Freiluftsaison ins semispezifische Trainingslager nach Lanzarote geflogen.

Hauptstadtläufer Carsten Schlangen, Kai-Markus Kirchner und Falko Zauber im Trainingslager Lanzarote

Mit dabei waren Kai-Markus Kirchner, Falko Zauber, Carsten Schlangen, Merlin Rose und natürlich unser Trainer Prof. Dr. Roland Wolff.

Die Tage in der Wärme haben fast allen Hauptstadtläufer sehr gut getan. Leider fing sich Kai nach zwei Tagen eine Erkältung ein, die er bis zur Heimreise nicht mehr richtig auskurieren konnte.

Mit durchschnittlich etwa 20°Celsius waren die Tage sehr erträglich – nur an zwei Tagen hatte es für kurze Zeit geregnet.

Diploma

Trainingslager Lanzarote - Hauptstadtläufer Kai-Markus Kirchner, Falko Zauber und Merlin RoseWie immer ging es in den Tagen auf der Insel vulkanischen Ursprungs um die Erreichung möglichst vieler unterschiedlicher “Diploma” des Sportclubs “La Santa”. Die Ehrenurkunden sind unter Triathleten, Radfahrern und Läufern ungemein begehrt – UND – wir konnten in diesem Jahr erfolgreich einige davon erstreiten!

Diploma gingen vor Allem in den eher laufbetonten Disziplinen an die Hauptstadtläufer.

So konnten Carsten (5km) und Falko (10km / Duathlon) jeweils “First-Grade Diplomas” für die kleine Hauptstadtläufer-Gruppe sichern. Weitere Diplomas entfielen auf Merlin (2. Platz Kayak-Race), Carsten (2. Platz Triathlon)  und Falko (3. Platz Triathlon) trotz desolater Schwimmzeiten.

In den nächsten Tagen werden wir hier auf dem Blog ein kleinen Video zeigen, die einen kleinen Einblick in die Anstrengungen geben.

Eierkochen, Spatzenfüttern, Hauptstadtläufer quälen…

Prof. Dr. Roland WolffUnser Trainer Roland Wolff gab sich wie gewohnt den sinnstiftenden und sehr anspruchsvollen Dingen des Lebens hin.

Einen kleinen Einblick in die Schwierigkeiten und Tücken der Disziplinen werden wir ebenfalls in einigen Tagen im Video zeigen.

Uns hat das Trainingslager viel Spaß bereitet. Wir freuen uns auf mehr.

Die Redaktion.

Bildimpressionen von der Vulkaninsel

Schiff in Orzola Lanzarote

Platz in Haria LanzaroteStrassenszene Haria

EM-Quali für Hauptstadtläufer Carsten Schlangen

Montag, Februar 23rd, 2009

Am Sonntag sind wir mit einer recht übersichtlichen Zahl von Läufern bei den Deutschen Meisterschaften in Leipzig über die 1500m Distanz gestartet. In diesem Jahr hatten sich erstmals einige Hauptstadtläufer unter die Zuschauer gemischt und sich auf das Anfeuern der beiden aktiven Läufer konzentriert.

Carsten Schlangen und Falko Zauber waren am Samstag ohne einen Meter auf der Laufbahn zurückgelegt zu haben ins Finale eingezogen. Das Fehlen einiger Hauptstadtläufer hatte direkt dazu geführt, dass die Vorläufe über die 1500m mangels Masse ausfielen. Aus unserer Sicht eine recht bedenkliche Entwicklung in der Deutschen Mittelstreckenszene.

Allerdings zeigte sich im Lauf, dass die Spitze der Mittelstreckler durchaus in der Lage ist, mit ordentlichen Zeiten aufzuwarten. Nicht zuletzt wurden die schnellen Zeiten der ersten drei Läufer maßgeblich durch die Tempoarbeit von Hauptstadtläufer Carsten erzielt.

Rennverlauf

Direkt zu Beginn des Rennens setzte sich eine kleine Gruppe von Läufern vom Feld der insgesamt 13 Läufer ab. Carsten hatte das Tempo gleich zu Beginn aufgenommen und führte das Feld an.

Die 800m wurden in etwa 1:59min passiert. Zu diesem Zeitpunkt entschied sich Carsten, die Fahrt stückweise zu verschärfen. Die Rundenzeiten wurden schneller. Leider musste Falko Zauber die kleine Führungsgruppe um Wolfram Müller, Stefan Eberhardt und Carsten ziehen lassen. Fortan wurde Carsten von den beiden Läufern verfolgt. Zwischen der Führungsgruppe und den Verfolgern musste Falko sich selbst immer wieder selbst motivieren, um das Tempo hochzuhalten.

Weiter vorne entwickelte sich ein spannender Wettbewerb. Carsten brachte immer neue Tempoverschärfungen ein und die Zwischenzeiten deuteten darauf hin, dass eine Zeit deutlich unter der EM-Norm von 3:41min erzielt werden sollte.

Ein Runde vor Schluss zog Wolfram Müller mit einem kurzen und energischen Spurt an Carsten vorbei. Doch der ließ ebensowenig locker wie Stefan Eberhardt. Dicht aufgereiht kam es zum Schlußspurt in dem Wolfram Müller “noch” siegreich seinen leichten Vorsprung ins Ziel lief.

Carsten wurde knapp hinter Wolfram Müller Zweiter. Er lief 3:39,06min. Stefan Eberhardt konnte auf der Zielgeraden seinen Endspurt aus der Vorwoche nicht wiederholen. Er zeigte sich aber dennoch nicht enttäuscht sondern freute sich über die gute Zeit und seinen dritten Platz.

Falko Zauber wurde ebenfalls mit einer guten Zeit von etwa 3:46min gestoppt. Leider wurde Falko direkt nach dem Rennen für das Übertreten einer Linie nach dem Start disqualifiziert.

Es war ein großartiges Rennen. Ich habe mich richtig gut gefühlt, die Formkurve zeigt nach oben.

Nachdem der Druck der Deutschen Meisterschaft jetzt vorbei ist, kann ich mich in Ruhe auf die Europameisterschaft in Turin und vor Allem auf die Weltmeisterschaft in der eigenen Stadt vorbereiten.” Carsten Schlangen

Ich lief irgendwie zwischen den Welten. Die Spitzengruppe musste ich nach der Tempoverschärfung von Carsten ziehen lassen. Aber ich wollte mich auch nicht von den Verfolgern einholen lassen. Meine Endzeit ist für die Halle richtig gut – allerdings bin ich enttäuscht über meine Disqualifikation. Ich denke nicht, dass ich bei der Übertretung der Linie nach dem Start einen Vorteil gewinnen konnte.” Falko Zauber

Nach einer semispezifischen Trainingswoche auf Lanzarote geht es für Carsten also zur EM nach Turin. Wir werden nach Möglichkeit aus dem Trainingslager in der Wärme berichten.

Die Redaktion