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	<title>hauptstadtlaeufer.de &#187; Kuusamo</title>
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	<description>Die Läufer der LG Nord Berlin stellen sich vor.</description>
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		<title>Flott und alternativ</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 07:08:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Albufeira]]></category>
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		<description><![CDATA[Mittelstreckler Franek Haschke geht ungewöhnliche Wege: Erst fuhr er zum Ski-Training nach Finnland, bevor er auf Lanzarote im Wasser und auf dem Fahrrad trainierte. Auf der Laufbahn soll es im Sommer mit der Olympia-Norm über 1.500 Meter klappen. Als größtes Hindernis stellt sich dem 28-Jährigen dabei sein Heuschnupfen in den Weg.
Alle Wege führen in  [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mittelstreckler Franek Haschke geht ungewöhnliche Wege: Erst fuhr er zum Ski-Training nach Finnland, bevor er auf Lanzarote im Wasser und auf dem Fahrrad trainierte. Auf der Laufbahn soll es im Sommer mit der Olympia-Norm über 1.500 Meter klappen. Als größtes Hindernis stellt sich dem 28-Jährigen dabei sein Heuschnupfen in den Weg.</strong><img src="http://www.hauptstadtlaeufer.de/wp-content/leichtathletik_20080416.JPG" alt="Franek Haschke Leichtathletik Bericht 16.04.08" align="left" hspace="10" vspace="10" /></p>
<p>Alle Wege führen in  diesem Jahr nach Peking, auch für Franek Haschke, dem 28 Jahre alten Mittelstreckler der LG Nord Berlin. „Ich werde alles dafür tun &#8211; wenn nötig auch Kurse meines Medizinstudiums auf später verlegen.&#8221; Ein komplettes Urlaubssemester steht jedoch nicht auf seinem Plan: „Das wäre nichts für mich.&#8221; Aber er versucht alles, um seine wahrscheinlich letzte Chance für eine Olympia-Teilnahme zu nutzen.</p>
<h3>Cross für das Laufgefühl</h3>
<p>Zuletzt machte er durch seinen Sieg bei den Deutschen Crossmeisterschaften in Ohrdruf über die Distanz von 3,6 Kilometern von sich reden. „Dabei bin ich eigentlich nicht so ein Crossfreund,&#8221; räumt er ein. „Vielleicht ist das eine Kopfsache, denn im Cross muss man sich für eine längere Zeit schinden.&#8221; Inzwischen hat er ein anderes Verhältnis zum Cross bekommen, weil in der Trainingsgruppe der LG Nord Berlin unter Roland Wolff der Crosslauf einen hohen Stellenwert hat. „Im Training haben wir oft crossähnliche Verhältnisse und schulen das Gefühl für diese Art zu laufen&#8221;, sagt er.</p>
<p>Aber nicht nur Cross ist ein beliebtes Trainingsmittel bei den „Hauptstadtläufern&#8221;, wie sie sich gerne nennen. Viele von ihnen schwärmen vom Training auf Skiern, diesmal holte man sich die Ausdauergrundlage im finnischen Kuusamo. „Eine bessere Grundlagenausdauer kann man fast nicht legen, als wenn man täglich drei bis vier Stunden auf Skiern unterwegs ist.&#8221;</p>
<p><span id="more-569"></span></p>
<h3> Verkappter Triathlet</h3>
<p>Überhaupt ist Franek Haschke in Alternativsportarten recht gut und auch sehr motiviert. Kurz vor dem Cross-Abstecher war eine Woche Lanzarote angesagt, und auch dort stand für die Truppe der LG Nord Berlin alternatives Training auf dem Plan. „Schwimmen, Radfahren im Verbund mit Laufen, sogar kleine Wettkämpfe wurden bestritten,&#8221; berichtet Haschke. „Ich bin ein recht guter Schwimmer, auf dem Rad fühle ich mich ebenfalls wohl.&#8221; Auf die Frage, ob das auf eine Triathlonkarriere hindeute, winkt der Mittelstreckler ab. „Nein, das wäre nichts für mich. Dafür könnte ich den Trainingseifer nicht mehr aufbringen.&#8221; Bevor er ins Berufsleben wechselt, möchte er aber wenigstens einmal Marathon laufen. Doch zunächst steht die Mittelstrecke auf dem Plan, und da</p>
<p>Franek Haschke sieht sich auf einem guten Weg in Richtung Olympia-Qualifiaktion lief in der vergangenen Hallensaison längst nicht alles nach Plan. Vor allem die ständigen Probleme mit dem Heuschnupfen machten ihm zu schaffen. „Ich habe das schon sehr lange. Das beeinträchtigt schon, vor allem vom Kopf her. Gerade auf der Mittelstrecke braucht man Selbstvertrauen, auch um die Schmerzgrenze zu übertreten. Wenn man schon im Training merkt, dass es an einer bestimmten Stelle unangenehmer als sonst wird, hat man Schwierigkeiten, in Bestform zu kommen.&#8221; Das merkte er dann bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Düsseldorf, und deshalb stellte er sich im Finale „nur&#8221; als Hase für Carsten Schlangen zur Verfügung.</p>
<h3> Doppeltes Trainingslager</h3>
<p>Keine Heuschnupfenprobleme gab es für den DM-Zweiten und Dritten beim Europacup 2007 beim 14-tägigen Trainingslager in der zweiten Märzhälfte im portugiesischen Albufeira. Dort wurde nochmals im Grundlagenbereich trainiert. Nach einem kurzen „Wäschewechsel&#8221; in Berlin sind Franek Haschke und Co. nunmehr zum nächsten Trainingslager aufgebrochen, diesmal ins südafrikanische Stellenbosch. Danach gilt es, in Berlin die Form zu konservieren und sich auf die Jagd auf die Olympianorm von 3:35:30 Minuten vorzubereiten. Haschke sieht nicht nur in Carsten Schlangen einen Konkurrenten im Kampf um die drei Tickets über 1500 Meter. „Rechnen muss man wie immer mit Wolfram Müller, und auch mit Christoph Lohse, der zuletzt einen mächtigen Sprung nach vorn getan hat.&#8221;</p>
<p>Es bleibt also abzuwarten, welche Mittelstreckler das Ticket nach Peking lösen können. Aber es wäre keine Überraschung, wenn einer von ihnen Franek Haschke hieße.</p>
<p>Text: Peter Grau, Foto: Chai</p>
<p><a href="http://www.hauptstadtlaeufer.de/wp-content/leichtathletik_200804161.pdf" title="Leichtathletik.de Artikel über Franek Haschke “Flott und Alternativ”">Zum Artikel im Originalformat (PDF)</a><a href="leichtathletik_20080416.pdf" title="Franek Haschke: Flott und Alternativ - ein Bericht in der Leichtathletik" target="_blank"> </a></p>
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		<title>Das Skitraining hat sich gelohnt</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 22:28:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Quelle: Training Aktuell &#8211; Runnersworld.de (Claus Dahms)
Positive Zwischenbilanz: Carsten Schlangen bereitete sich auf Skiern vor und lief mit 3:38,47 die Norm für die Hallen-WM. Eine Bilanz.
        
Auch auf Lanzarote laufen die &#8220;Hauptstadtläufer&#8221; nicht nur. Von links: Kai Markus Kirchner, Moritz Höft, Jonas Stifel, Johannes Riewe, Franek Haschke, Merlin [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: Training Aktuell &#8211; Runnersworld.de (Claus Dahms)<br />
<strong>Positive Zwischenbilanz: Carsten Schlangen bereitete sich auf Skiern vor und lief mit 3:38,47 die Norm für die Hallen-WM. Eine Bilanz.</strong></p>
<p class="image">        <img src="http://www.runnersworld.de/fm/12/Schlangen-Trainning420.jpg" title="Trainingslager Carsten Schlangen" alt="Trainingslager Carsten Schlangen" border="0" height="310" width="480" /><br />
Auch auf Lanzarote laufen die &#8220;Hauptstadtläufer&#8221; nicht nur. Von links: Kai Markus Kirchner, Moritz Höft, Jonas Stifel, Johannes Riewe, Franek Haschke, Merlin Rose, Franz Theimer. Im Vordergrund Carsten Schlangen.</p>
<p>Vor zwei Monaten brach die junge Mittelstreckler-Truppe der &#8220;Hauptstadtläufer&#8221; ins finnische Kuusamo zu einem recht ungewöhnlichen Trainingslager auf. Nicht die vertrauten Laufschuhe spielten die Hauptrolle, sondern Langlaufskier. Keiner der deutschen Spitzen-Mittelstreckler hatte bislang überaus viel Erfahrung im Wintersport. www.runnersworld.de begleitete das Trainingsexperiment mit täglichen Reportagen aus dem hohen Norden. Es zeigte, wie sich die Laufspezialisten auf dem ungewohnten Terrain plagten, aber auch wieviel Freude ihnen die ungewohnten Bewegungsabläufe machten.<br />
<span id="more-481"></span><br />
Spaß hat es also auf jeden Fall gemacht. Aber hat sich der gewünschte Trainingseffekt auch eingestellt? Wirklich zu beantworten ist diese Frage natürlich erst im Sommer, denn alle Berliner Läufer richten ihre winterlichen Vorbereitungen in erster Linie auf die Bahnsaison aus. Aber nach den Deutschen Hallenmeisterschaften am letzten Wochenende in Sindelfingen ist die Zeit gekommen, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen.</p>
<p>Schon vor der Hallen-DM hatte Carsten Schlangen, der Autor der Berichte aus dem Trainingslager, im exzellenten Rennen von Potsdam in 7:51,19 Minuten die Norm für die Hallen-Weltmeisterschaften unterboten. Vereinskamerad Franek Haschke erreichte 8:07,48 Minuten. Damit bewiesen die beiden Mittelstrecken-Spezialisten, dass sie sich durch das Skitraining eine hervorragende Ausdauergrundlage erarbeitet haben.</p>
<p>Mit 3:38,47 Minuten bestätigte Carsten als Deutscher Hallenmeister von Sindelfingen seine hervorragende Winterform. Wieder sorgte Franek Haschke für ein schnelles Tempo. Carsten Schlangen hatte die Fähigkeit, es durchzuziehen. Auch diese Zeit berechtigt den aus Meppen stammenden und für LG Nord Berlin startenden Leichtathleten zum Start bei den Weltmeisterschaften vom 7. bis 9. März im spanischen Valencia.</p>
<p>Seine Siegeszeit von 3:38,47 Minuten ist die zehntbeste von einem Deutschen über diese Strecke in der Halle jemals erzielte Zeit. Für Carsten Schlangen hat sich das Trainingslager also bereits ganz klar in Form von Top-Zeiten und dem Meistertitel ausgezahlt. Franke Haschke hatte Pech. In Sindelfingen ereilte ihn ein heftiger Heuschnupfen, so dass er sich ganz spontan dazu entschied, für Carsten das Tempo auf den ersten Metern hoch zu halten.</p>
<p>Für Freiluftmeister Moritz Höft fällt die Bilanz nicht so positiv aus. Beim winterlichen Saison-Höhepunkt im 800-m-Finale von Sindelfingen konnte er keine Akzente setzen. Trainingskamerad Carsten Schalngen versucht das so zu erklären: &#8220;Das hat weniger mit dem Trainingslager in Kuusamo zu tun. Moritz war, wie alle anderen auch, sehr gut drauf direkt nach dem Trainingslager im hohen Norden. Als es dann in die Halle ging und die ersten härteren Läufe anstanden, da hatte er auf einmal ein paar Probleme. In der Woche vor den Deutschen Meisterschaften war Moritz kaum noch gelaufen und da hat es ihm einfach im Finallauf an Härte gefehlt. Dennoch ist mein Gesamteindruck folgender: Die Resultate zeigen, dass solch ein nicht spezifisches Skitraining sehr effektiv ist.&#8221;</p>
<p>Inzwischen weilen die &#8220;Hauptstadtläufer&#8221; schon wieder im nächsten Trainingslager auf Lanzarote. Bis zum 4. März laufen sie in La Santa im Sportclub LaSanta. Carsten Schlangen bereitet sich hier gezielt für seinen Start über 1 500 m bei der WM vor, seine Trainingskameraden legen auf traditionellen Art weitere Grundlagen für die Saison 2008. www.runnersworld.de wird in der nächsten Woche einen &#8220;Bericht zur aktuellen Form-Lage&#8221; direkt aus dem Trainingslager übermitteln.</p>
<p><a href="http://www.runnersworld.de/das_skitraining_hat_sich_gelohnt.85210.htm" title="Runner's World - Deutschland - Das Skitraining hat sich gelohnt" target="_blank">Zum Artikel auf www.runnersworld.de</a></p>
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		<title>Trainingslager in Schnee und Kälte</title>
		<link>http://www.hauptstadtlaeufer.de/presse/trainingslager-in-schnee-und-kalte</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jan 2008 11:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Quelle: Leichtathletik.de &#8211; Anja Herrlitz
Viele Athleten fliehen im Winter vor den nasskalten Bedingungen in Deutschland und bereiten sich unter der Sonne im Süden auf die anstehende Saison vor. Einen anderen Weg gingen Ende des letzten Jahres die Läufer aus Berlin: Sie trainierten im finnischen Schnee mit Skiern unter den Füßen.
Am 8. Dezember reiste Carsten [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p> Quelle: Leichtathletik.de &#8211; Anja Herrlitz</p>
<p><strong class="News_Details">Viele Athleten fliehen im Winter vor den nasskalten Bedingungen in Deutschland und bereiten sich unter der Sonne im Süden auf die anstehende Saison vor. Einen anderen Weg gingen Ende des letzten Jahres die Läufer aus Berlin: Sie trainierten im finnischen Schnee mit Skiern unter den Füßen.</strong></p>
<p><img src="http://www.hauptstadtlaeufer.de/wp-content/kuusamo-skitrainingslager-bild-01-leichtthletik-bericht.jpg" alt="Skitrainingslager Kuusamo Bericht Leichtathletik.de - Bild:01 Carsten Schlangen" align="right" hspace="10" />Am 8. Dezember reiste Carsten Schlangen, Deutscher Meister über 1.500 Meter, mit Bruder Dirk und seinem ehemaligen Trainer Gerhard Janning ins finnische Ruka, in der Nähe von Kuusamo. Eine Woche später kamen Moritz Höft, Norbert Löwa, Johannes Riewe, Jonas Stifel, Franek Haschke (alle LG Nord Berlin) und Jonas Hamm von der LG Braunschweig sowie Trainer Prof. Dr. Roland Wolff nach.</p>
<p><span id="more-394"></span>Bereits vor zwei Jahren hatte die Berliner Truppe ein Skitrainingslager im schwedischen Östersund absolviert. In diesem Winter nun zog es sie nach Finnland, wo sie in einem Holzhaus aus Kiefernrundhölzern wohnten.</p>
<p><strong>Ausdauer, Koordination und Kraft</strong><br />
„Das Trainingslager ist Bestandteil einer Serie von Trainingslagern und wurde von uns als Aufbautrainingslager gestaltet“, erklärt Carsten Schlangen. „In einer einzigen Skilanglaufeinheit können viele unterschiedliche Aspekte gleichzeitig trainiert werden“, erklärt Jonas Stifel auf der Internetseite www.hauptstadtlaeufer.de. „An erster Stelle steht natürlich die Grundlagenausdauer, gefolgt von Koordination und Kraft.“</p>
<p>Und noch einen weiteren Vorteil hebt er hervor: „Diese semispezifischen Trainingseinheiten im Schnee vermeiden Verletzungen durch reduzierte Stöße – alle Bewegungen sind gleichmäßig und ruhig.“</p>
<p><img src="http://www.hauptstadtlaeufer.de/wp-content/kuusamo-skitrainingslager-bild-02-leichtthletik-bericht.jpg" alt="Skitrainingslager Kuusamo Bericht Leichtathletik.de - Bild:02 Gipfel Valtavaara" align="left" hspace="10" /><strong>Langlauf mit und ohne Skier</strong><br />
Täglich führten zwei Trainingseinheiten auf Skiern die Läufer durch die Stille im hohen Norden. Rund 50 Kilometer Loipen standen ihnen dafür zur Verfügung. 14 Kilometer davon waren gar beleuchtet – was durchaus sinnvoll ist, wenn es bereits um 15.00 Uhr dunkel wird.</p>
<p>Danach stand abends noch ein kleiner Dauerlauf auf dem Programm, „um den Wiedereinstieg ins Laufen in Berlin zu vereinfachen“, wie Carsten Schlangen erklärt. Nach drei anstrengenden Einheiten ging es zum Tagesabschluss in die Sauna.</p>
<p><strong>Retkiluistelua in Suomi</strong><br />
Auch der Spaß kam bei der Reise in den europäischen Norden nicht zu kurz. Neben einer Schlittenfahrt stand auch ein Vormittag zur freien – sportlichen – Gestaltung. Während Jonas Stifel, Norbert Löwa und Jonas Hamm wieder zum Skilanglauf aufbrachen, schnallte sich Johannes Riewe Skatingskier unter. Franek Haschke und Moritz Höft vergnügten sich auf Abfahrtsskiern bzw. Snowboard.</p>
<p>Carsten Schlangen hingegen entschied sich für eine Fortbewegungsart, die Mitteleuropäern wahrscheinlich unbekannt ist: Retkiluistelua. Hinter dem Zungenbrecher verbirgt sich Tourskating, das heißt Schlittschuhlaufen mit Stöcken.</p>
<p><img src="http://www.hauptstadtlaeufer.de/wp-content/kuusamo-skitrainingslager-bild-03-leichtthletik-bericht.jpg" alt="Skitrainingslager Kuusamo Bericht Leichtathletik.de - Bild:03 Gipfel Valtavaara" align="left" hspace="10" /><strong>S</strong><strong>chweden, Finnland – Norwegen?</strong><br />
„Viele waren erstaunt, dass man die Technik beim zweiten Mal nach dem Trainingslager vor zwei Jahren schon so gut hinbekommen kann“, zieht Carsten Schlangen eine Bilanz. „Und je häufiger man es macht und je besser man die Technik beherrscht, desto mehr kann man sich belasten und desto größer ist der Trainingseffekt“, erklärt er.</p>
<p>Auch hätte sich die Rangordnung im Training ab und an verschoben. Athleten, die im Training normalerweise nicht das Tempo bestimmen, konnten plötzlich mit einer guten Ski-Technik an der Spitze fahren.</p>
<p>„Generell wollen wir das Ski-Trainingslager im nächsten Jahr wiederholen“, sagt Carsten Schlangen, wenn auch eventuell nicht mit der ganzen Gruppe. „Vor zwei Jahren waren wir in Schweden, dieses Jahr in Finnland. Vielleicht werden wir dann im kommenden Jahr nach Norwegen fahren.“ Der Deutsche 1.500-Meter-Meister war dort bereits vor einem Jahr und hätte so schon ein paar schöne Strecken parat.</p>
<p><a href="http://www.leichtathletik.de/index.php?NavID=1&amp;SiteID=28&amp;NewsID=15629&amp;Year=2008">Zum Artikel auf Leichtathletik.de</a></p>
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		<title>Trainingslager am Polarkreis &#8211; Skifahrt im Mondschein</title>
		<link>http://www.hauptstadtlaeufer.de/presse/trainingslager-am-polarkreis-skifahrt-im-mondschein</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Dec 2007 11:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Kuontivaara]]></category>
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		<category><![CDATA[Lappland]]></category>
		<category><![CDATA[Mondschein]]></category>
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		<description><![CDATA[Quelle: runnersworld.de &#8211; Author: Carsten Schlangen

Mittelstrecken-Ass Carsten Schlangen berichtet vom alternativen Ski-Trainingslager in Lappland &#8211; 7. Teil. 

Ein halb zugefrorener Bach auf der Kuontivaara Runde.
Bericht 7. Skitag

Trainingseinheiten:
Morgens-Mittags: 18 km Runde im Skatingstil &#8211; neue Route
Nachmittags: 1-2 Stunden Skilaufen &#8211; je nach Verfassung
Abends: 20 min lockerer Dauerlauf
Essen:
Mittags: belegte Brote
Abends: Kartoffelbrei mit angebratenen Wurststücken sowie Pasta mit [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.runnersworld.de/" title="Runner's World.de - Website" target="_blank">runnersworld.de</a> &#8211; Author: Carsten Schlangen<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Mittelstrecken-Ass Carsten Schlangen berichtet vom alternativen Ski-Trainingslager in Lappland &#8211; 7. Teil.</strong><strong> </strong></p>
<p style="line-height: 1em; font-size: 0.8em"><img src="http://www.hauptstadtlaeufer.de/wp-content/kuontivaara-bach.jpg" alt="Kuontivaara - Bach" /><br />
<font color="#999999">Ein halb zugefrorener Bach auf der Kuontivaara Runde.</font></p>
<p><strong>Bericht 7. Skitag<br />
</strong></p>
<p>Trainingseinheiten:</p>
<p>Morgens-Mittags: 18 km Runde im Skatingstil &#8211; neue Route<br />
Nachmittags: 1-2 Stunden Skilaufen &#8211; je nach Verfassung<br />
Abends: 20 min lockerer Dauerlauf</p>
<p>Essen:<br />
Mittags: belegte Brote<br />
Abends: Kartoffelbrei mit angebratenen Wurststücken sowie Pasta mit Sahnesoße (Resteessen)</p>
<p>Die vielen positiven Erfahrungen auf der ungespurten Loipe gestern haben uns dazu ermuntert, heute eine weitere, uns noch unbekannte Runde auszuprobieren. Insgesamt stellte sich heraus, dass die Runde sehr flach und damit beinahe langweilig war, wenn nicht immer wieder die ein oder andere natürliche Besonderheit auf uns gewartet hätte.</p>
<p>Wir zogen vorbei an zugefrorenen Seen und halb zugefrorenen Bächen. Immer wieder lichtete sich der Wald um den Blick frei zu geben auf große gerodete Flächen. Hier in Lappland wird die Forstwirschaft im Kahlschlag-Verfahren betrieben. Anders als in Deutschland werden häufig große Flächen komplett gerodet &#8211; kein einziger Baum bleibt stehen. Nach dem Kahlschlag werden neue Bäume gesetzt. Der Ertrag für die Papier- und Holzindustrie, die in Finnland ein sehr wichtiger Wirtschaftszweig ist, wird durch den gleichmäßigen Wuchs der Bäume deutlich erhöht.</p>
<p><span id="more-390"></span></p>
<p>Im Gegensatz zu Deutschland befindet sich ein Großteil des finnischen Waldes im Besitz weniger großer Unternehmer. Wenn Sie einmal die Gelegenheit haben sollten, die lappische Taiga in Laufschuhen oder auf Skiern zu erkunden, dann sollte ihnen allzeit bewußt sein, dass die Landschaft nicht urwüchsig ist sondern im hohen Maße vom Menschen &#8220;gestaltet&#8221;.</p>
<p>Anders stellt sich die Situation in den Naturparks dar. Hier finden sich sehr unterschiedlich alte Bäume und ein lichterer Mix mit Krüppelbirken oder rottenden, querliegenden Bäumen.</p>
<p>Richtig geärgert haben wir uns auf der Runde über die Ruhestörung durch vorbeiknatternde Schneemobile. Jetzt, wo es auf Weihnachten zugeht, kommen immer mehr Finnen nach Ruka. Viele scheinen sich richtig nach der motorisierten Gewaltherrschaft über die Natur zu sehnen. Jedenfalls tauchen immer wieder Horden von knatternden Ungetümen aus dem Wald auf und hinterlassen minutenlang spürbar ihre Verbrennungsrückstände in der sonst so sauberen Luft Lapplands. Wir fragen uns, ob eine solche Hochgeschwindigkeitsfahrt durch den finnischen Wald wirklich so viel Spaß machen kann. Jedenfalls sollte es auf dem Schneemobil recht schnell sehr kalt werden, laut ist es garantiert und wenn man gar noch am Ende der knatternden Schlage fährt, dann kann man nach der Fahrt gleich die Kleidung tauschen.</p>
<p>Am Vorabend hatte Carsten Schlangen bereits bei einbrechender Dunkelheit einen Versuch unternommen, die heutige Skirunde zu erkunden. Er mußte aber nach einigen Kilometern umkehren, da er keine verlässlichen Wegweiser mit Kartenmaterial mehr vorgefunden hatte. Heute sollte alles klappen &#8211; wir fanden mühelos den Weg, weil Carsten Schlangen nach dem Misserfolg von gestern die Skikarten photographiert hatte und wir so an jeder Stelle schauen konnten, ob wir uns noch auf der Runde befanden.</p>
<p>Hier möchten wir Ihnen einen wertvollen Tipp mit auf den Weg geben. Sie müssen nicht zwangsläufig teures Kartenmaterial kaufen. Häufig reicht es auch, wenn Sie sich am Loipeneinstiegspunkt die Karte kurz photographieren. So können Sie später selbst in der Dunkelheit einen prüfenden Blick auf das Display ihrer Digitalkamera werfen.</p>
<p style="line-height: 1em; font-size: 0.8em"><img src="http://www.hauptstadtlaeufer.de/wp-content/mondschein-ruka.jpg" alt="Mondschein auf zugefrorenem See in Ruka" /><br />
<font color="#999999">Mondschein auf finnischem See.</font></p>
<p>Carsten Schlangen berichtet von seiner nächtlichen Ausfahrt:</p>
<p>Am letzten Abend einer jeden Reise überkommt mich immer das Bedürfnis nachzuprüfen, ob ich vor Ort alles gesehen habe, was ich mir zu Anfang der Reise vorgenommen habe. Dabei fiel mir auf, daß ich immer noch nicht die große Runde über die Seen im Norden von Ruka gefahren war. Diese war genau so wie die Route von heute Vormittag offiziell nicht eröffnet, aber die Hoffnung war groß, daß diese nun ebenso befahrbar sei.</p>
<p>Ich sollte mich irren.</p>
<p>Natürlich waren die Seen nach der langen Kälteperiode befahrbar, aber vom letzten See führte keine Loipe wieder hinauf in den Wald. &#8220;Egal&#8221;, sagte ich mir. Selbst wenn der Waldweg für fünf Kilometer so sein sollte, dann wäre das für eine aktive Skiwanderung im klassischen Stil immer noch in Ordnung.</p>
<p>Ich folgte also einer alten Schneemobilspur, die sich nun das erste Mal als hilfreich erweisen sollte. Ich folgte der Spur etwa vier Kilometer und hoffte immer noch, dass sie mir den Weg für die komplette Runde zeigen würde. Plötzlich endete die Spur an einer Holzhütte an einem der vielen Seen. Ich versuchte erneut, den Waldweg zu finden. Als ich das zweite Mal mit dem linken Ski in einen Bach einbrach mußte ich erkennen, dass ich diese letzte verbleibende Route auf den Skikarten in Ruka nicht mehr ganz fahren konnte. Ich mußte umkehren, der Weg führte nicht weiter.</p>
<p>Auf dem Rückweg entlohnte mich allerdings der helle Mond, der die Seen in der Dunkelheit gut befahrbar machte und den kalten Schnee in ein glitzerndes, silber-graues Meer verwandelte.</p>
<p>Zum Schluß möchte ich an dieser Stelle noch einen Tipp weitergeben. Sollten Sie sich selbst einmal auf eine solche Skiwanderung durch ungespurtes Terrain begeben, ist es empfehlenswert, keine Wettkampf-Skilanglaufausrüstung mitzunehmen, da diese für Beschädigungen recht anfällig sein können.</p>
<p>Zum Schluß möchte ich an dieser Stelle noch einen Tipp weitergeben. Sollten Sie sich selbst einmal auf eine solche Skiwanderung durch ungespurtes Terrain begeben, ist es empfehlenswert, keine Wettkampf-Skilanglaufausrüstung mitzunehmen, da diese für Beschädigungen recht anfällig sein können.</p>
<p style="line-height: 1em; font-size: 0.8em"><img src="http://www.hauptstadtlaeufer.de/wp-content/nordlichter-in-ruka.jpg" alt="Nordlichter in Ruka in der Nähe von Kuusamo" /><br />
<font color="#999999">Nordlicher, von Carsten Schlangen mit der Kamera festgehalten.</font></p>
<p><a href="http://www.runnersworld.de/news/training/trainingslager_am_polarkreis_skifahrt_im_mondschein.82847.htm" title="Runner's World.de - Website - Bericht 7.Skitag Kuusamo" target="_blank">Zum Beitrag auf runnersworld.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Trainingslager am Polarkreis &#8211; Das Leben im Blockhaus</title>
		<link>http://www.hauptstadtlaeufer.de/presse/trainingslager-am-polarkreis-trainingslager-am-polarkreis</link>
		<comments>http://www.hauptstadtlaeufer.de/presse/trainingslager-am-polarkreis-trainingslager-am-polarkreis#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Dec 2007 11:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Blockhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Carsten Schlangen]]></category>
		<category><![CDATA[Holzhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Kuusamo]]></category>
		<category><![CDATA[Leben am Polarkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im hohen Norden]]></category>
		<category><![CDATA[Nordlicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Quelle: runnersworld.de &#8211; Author: Carsten Schlangen

Autor Carsten Schlangen auf einer Abfahrt.

Bericht 6. Skitag
Trainingseinheiten:
Vormittags-Mittags:
18 km Skilanglauf &#8211; vorwiegend Skating in schwierigem und weitgehend unpräpariertem Gelände
Abends:
1 Stunde Skilanglauf lockeres Tempo
Abends:
Dauerlauf 30 min locker
Temperatur über Tag: etwa -2° Celsius
Essen:
Mittags: belegte Brote und Rote-Beete Salat
Abends: Spaghetti Carbonara dazu Stück gebratener Lachs
Wir merken jetzt von Tag zu Tag, wie wir [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.runnersworld.de/" title="Runner's World.de - Website" target="_blank">runnersworld.de</a> &#8211; Author: Carsten Schlangen</p>
<p style="line-height: 1em; font-size: 0.8em"><img src="http://www.hauptstadtlaeufer.de/wp-content/carsten-schlangen-abfahrt-kuusamo.jpg" alt="Carsten Schlangen bei der Abfahrt in Kuusamo" /><br />
<font color="#999999">Autor Carsten Schlangen auf einer Abfahrt.<br />
</font></p>
<p><strong>Bericht 6. Skitag</strong></p>
<p>Trainingseinheiten:</p>
<p>Vormittags-Mittags:<br />
18 km Skilanglauf &#8211; vorwiegend Skating in schwierigem und weitgehend unpräpariertem Gelände</p>
<p>Abends:<br />
1 Stunde Skilanglauf lockeres Tempo</p>
<p>Abends:<br />
Dauerlauf 30 min locker</p>
<p>Temperatur über Tag: etwa -2° Celsius</p>
<p>Essen:<br />
Mittags: belegte Brote und Rote-Beete Salat<br />
Abends: Spaghetti Carbonara dazu Stück gebratener Lachs</p>
<p>Wir merken jetzt von Tag zu Tag, wie wir sicherer auf den Skiern stehen, die Stürze weniger werden und wir immer leichter die Kilometer auf der Loipe hinter uns lassen. Sollten Sie jetzt selbst auf die Idee kommen, durch unsere Berichterstattung ihren nächsten Skilanglaufurlaub zu planen, so möchten wir ihnen gerne vorwegnehmen, dass das simple Gefühl etwas von Tag zu Tag besser zu beherrschen ein sehr selten vorkommendes Ereignis im &#8220;(Läufer)Alltag&#8221; ist und Sie es sehr genießen werden.</p>
<p>Wir hatten uns heute entschieden, eine etwas anspruchsvollere Route zu wählen um uns mit einigen heiklen Abfahrten und ungespurten Loipen durch die schöne finnische Tundra/Taiga zu belohnen. Wir haben uns auf einer langen Route etwas mehr Zeit gelassen um gelegentlich zu photographieren. Die Bilder führen uns direkt zu unserem heutigen Thema: <strong>Leben im hohen Norden.</strong></p>
<p style="line-height: 1em; font-size: 0.8em"><a href="/wp-content/pano-kuusamo-mittel.jpg" title="Panorama Ruka - Kuusamo" target="_blank"><img src="http://www.hauptstadtlaeufer.de/wp-content/pano-kuusamo-klein.jpg" alt="Parorama Ruka - klein" /></a><br />
<font color="#999999">Das Panorama von Ruka.<br />
</font></p>
<p><span id="more-386"></span><br />
Für uns ist es sehr wichtig, neben dem Training auch etwas von der Umgebung und dem Umfeld aufzunehmen, in das wir uns begeben. Aus der veränderten Umgebung können wir Kraft schöpfen für Trainingseinheiten, die sich im Alltag in Berlin nur schwer realisieren lassen.</p>
<p>Eine der wichtigsten Inspirationen vor Ort ist sicherlich unsere einmalige Unterkunft: Ein Holzhaus aus Kiefernrundhölzern. Der Umfang der Stämme und die damit realisierten Spannweiten sind für ein Blockholzhaus dieser Bauart sehr außergewöhnlich. Keine weiteren statischen Elemente wurden der Blockbauweise hinzugefügt. Einige Kiefern müssen nach unserer Jahrringzählung deutlich älter als 80 Jahre gewesen sein, bevor sie für dieses große Vorhaben gefällt und übereinander geschichtet wurden. Zwischen den mächtigen Stämmen sind kleine Stoffbahnen gelegt, die das Haus enorm gut gegen die kalten Außentemperaturen isolieren. In der Umgebung von Ruka haben wir sehr viele solcher Holzhäuser gesehen, die sich zum Teil noch in der Bauphase befinden.</p>
<p>Das Leben in einem solchen Haus, läßt sich nicht vergleichen mit einem in einer der steinernen Mietskaserne in Berlin. Das Raumklima ist einfach ganz anders als in einem Haus aus Stein.</p>
<p>Das betrifft nicht nur die Sauna, in der wir uns nach schweren Einheiten mit unseren Rücken an die warmen Rundstämme schmiegten. Auch Franek Haschke, der einst bei der Bunderswehr gelernt hatte, ein richtiges Feuer zu entfachen, mußte sich erst einige Tage eingewöhnen, um nach Anzünden des Kamins nicht gleich ein unbehagliche Raumtemperatur von 26°Celsius zu erzielen.</p>
<p>Wer wissen möchte, wie sich ein Leben nahe am Polarkreis anfühlt, der sollte einige Zeit in einem solchen Haus leben &#8211; davon sind wir überzeugt.</p>
<p style="line-height: 1em; font-size: 0.8em"><img src="http://www.hauptstadtlaeufer.de/wp-content/laeuferleben-blockhaus.jpg" alt="Läuferleben im Blockhaus" /><br />
<font color="#999999">Das Läuferleben im Blockhaus.</font></p>
<p>Zum Leben im Norden gehört für uns auch der regelmäßige Blick in den Himmel. Die Himmelskörper sind durch kaum vorhandene Lichtverschmutzung in beeindruckender Klarheit zu sehen. Wir sahen immer wieder zahlreiche Sternschnuppen.</p>
<p>Leider war es unserer Gruppe bisher nicht vergönnt Nordlicher zu sehen. Die Aussichten für die nächsten Tage sagen etwas trübere Wetterlage voraus, so daß wir wohl vergeblich unsere Blicke gen Norden richten. Vor einer Woche konnte Carsten Schlangen für eine sehr kurze Zeit Nordlichter beobachten.</p>
<p>Leben am Polarkreis, was bedeutet das für jeden einzelnen Hauptstadtläufer?</p>
<blockquote></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;Es war recht dunkel, das Haus strahlte eine unglaubliche Wärme und Harmonie aus.&#8221; (Jonas Stifel)</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;Leben am Polarkreis bedeutet für mich die einzelnen Facetten des Winters in einer menschenfeindlichen Gegend mit aller seiner Schönheit zu erleben.&#8221; (Franek Haschke)</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;Kälte, Anstrengung, Tiefkühlriegel und Strapaze außerhalb &#8211; Wärme, Kaminfeuer und Regeneration mit Tee und Blaubeersuppe innerhalb der Blockhütte.&#8221; (Johannes Riewe)</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;Wenn man mit dem Skiern weit in die finnische Taiga fährt und einfach anhält, dann wird erlebt man eine Stille wie sonst nirgendwo. Das ist für mich der hohe Norden.&#8221; (Carsten Schlangen)</p></blockquote>
<p><a href="http://www.runnersworld.de/news/training/trainingslager_am_polarkreis_das_leben_im_blockhaus.82816.htm" title="Runner's World.de - Website - Bericht 6.Skitag Kuusamo" target="_blank">Zum Artikel auf runnersworld.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ski-Trainingslager Kuusamo &#8211; Schlittschuhlaufen mit Stöcken und andere Alternativen</title>
		<link>http://www.hauptstadtlaeufer.de/presse/ski-trainingslager-kuusamo-schlittschuhlaufen-mit-stocken-und-andere-alternativen</link>
		<comments>http://www.hauptstadtlaeufer.de/presse/ski-trainingslager-kuusamo-schlittschuhlaufen-mit-stocken-und-andere-alternativen#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 22 Dec 2007 11:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Carsten Schlangen]]></category>
		<category><![CDATA[Ice-Skating]]></category>
		<category><![CDATA[Icwe-Way]]></category>
		<category><![CDATA[Kuusamo]]></category>
		<category><![CDATA[Talvijärvi]]></category>
		<category><![CDATA[Tourskating]]></category>

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		<description><![CDATA[Quelle: runnersworld.de &#8211; Author: Carsten Schlangen
Carsten Schlangen beschreibt, was außer Skilanglauf am Polarkreis sporlich interessant ist.

Bericht 5. Skitag
Trainingseinheiten:
Vormittags-Mittags:
Franek Haschke: Abfahrtski; Moritz Höft: Snowboard; Johannes Riewe: Skilanglauf mit Skatingskiern; Carsten Schlangen: Schlittschuhlaufen nordisch; Jonas Stifel, Norbert Löwa und Jonas Hamm: Skilanglauf
Abends:
50 min Fahrtspiel &#8211; davon 6 min und 2 min flottes Tempo mit 3 min Pause
Temperatur [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.runnersworld.de/" title="Runner's World.de - Website" target="_blank">runnersworld.de</a> &#8211; Author: Carsten Schlangen</p>
<p><strong>Carsten Schlangen beschreibt, was außer Skilanglauf am Polarkreis sporlich interessant ist.</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Bericht 5. Skitag</strong></p>
<p>Trainingseinheiten:</p>
<p>Vormittags-Mittags:<br />
Franek Haschke: Abfahrtski; Moritz Höft: Snowboard; Johannes Riewe: Skilanglauf mit Skatingskiern; Carsten Schlangen: Schlittschuhlaufen nordisch; Jonas Stifel, Norbert Löwa und Jonas Hamm: Skilanglauf</p>
<p>Abends:<br />
50 min Fahrtspiel &#8211; davon 6 min und 2 min flottes Tempo mit 3 min Pause</p>
<p>Temperatur über Tag: etwa -3°Celsius</p>
<p>Essen:<br />
Mittags: belegte Brote und Milchreis<br />
Abends: Pfannekuchen mit Spinat und Schafskäse; süße Pfannekuchen</p>
<p>Viele Athleten sprachen bereits Tage zuvor davon, sich für einen Tag vom Skilanglaufen auszuruhen. Heute reagierte unser Trainer Roland Wolff. Vermutlich weil er uns die Anstrengungen der letzten Tage deutlich ansah. Er gab uns den Vormittag zur freien Verfügung. Abgesprochen wurde nur der Zeitpunkt für das gemeinsame Fahrtspiel am Abend.</p>
<p>Wir entschieden uns für völlig unterschiedliche Wege. Während Johannes Riewe sich die Pisten der Vortage mit ausgeliehenen Skatingskiern gefügig machte, stürzten sich Franek Haschke und Moritz Höft todesmutig den extrem steilen Hügel von Ruka hinab. Franek auf Alpinskiern, Moritz auf dem Snowboard.</p>
<p>Carsten Schlangen wählte eine dem Skilanglauf sehr ähnliche Sportart, die den meisten Mitteleuropäern unbekannt sein sollte. Die Finnen nennen es leicht aussprechbar Retkiluistelua &#8211; was so viel bedeutet wie Tourskating. Im Prinzip ist es Schlittschuhlaufen mit Stöckern.</p>
<p><span id="more-383"></span><br />
Mit normalem Schlittschuhlaufen, wie es in Deutschland auf Marktplätzen und in Eishallen möglich ist, kann man das Tourskating nicht vergleichen.<br />
Die Kuven der Schlittschuhe sind circa 50 cm lang und nicht so scharf angeschliffen, wie bei normalen Schlittschuhen. Diese Kuven werden unter schwere alpine Wanderschuhe geschnallt, die den Fuß sehr fest einspannen und ein Umknicken verhindern. Durch die langen Kuven werden die Unregelmäßigkeiten der Seeoberfläche angenehm aufgefangen.</p>
<p style="line-height: 1em; font-size: 0.8em"><img src="http://www.hauptstadtlaeufer.de/wp-content/tourskating-kuusamo_01.jpg" alt="Tourskating auf dem Talvijärvi in Ruka Kuusamo" /><br />
<font color="#999999">Die Kuven werden beim Retkiluistelua unter schwere  alpine Wanderschuhe geschnallt.</font></p>
<p>Um überhaupt auf einem finnischen See im Winter Tourskating zu betreiben, muss die Oberfläche recht mühselig vom Schnee freigeräumt werden. Die zum Teil bis zu 15 km langen Routen werden mit einem hinter einen Schneemobil gespannten Schneepflug bis auf die Eisoberfläche freigekratzt. Hier in Ruka können die Tourskates von der gleichen Organisation geliehen werden, die auch die Oberfläche des Talvijärvi aufbereitet. Die Nutzung wird separat pro Tag bezahlt.</p>
<p>Der hohe Aufwand lässt das Tourskating leider zu einem nicht so günstigen Freizeitspaß werden. Ein Tag kostet inklusive Ausstattung etwa 20 €.</p>
<p>Das Erlebnis ist allerdings überwältigend und wir können es jedem empfehlen, für den es sich im Winter in Finnland für einen Tag einrichten lässt. Die Geschwindigkeit ist im Gegensatz zum Skilaufen auf dem Eis sehr viel größer. Uns stellte sich allerdings die Frage, in wie weit die Skistöcke wirklich hilfreich sind, um mehr Geschwindigkeit aufzubauen, wenn nicht gerade ein starker Wind auf dem See weht. Die Stöcke dienen wohl eher der Stabilisierung des Gleichgewichtes auf dem Eis.</p>
<p style="line-height: 1em; font-size: 0.8em"><img src="http://www.hauptstadtlaeufer.de/wp-content/tourskating-kuusamo_02.jpg" alt="Tourskating auf dem Talvijärvi in Ruka Kuusamo - Ausrüstung mit Stöckern" /><br />
<font color="#999999">Die Skistöcke dienen der Stabilisierung des Gleichgewichts.</font></p>
<p><a href="http://www.runnersworld.de/news/training/ski_trainingslager_kuusamo_schlittschuhlaufen_mit_stoecken.82726.htm" title="Runner's World.de - Website - Bericht 5.Skitag Kuusamo" target="_blank">Zum Artikel auf runnersworld.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Skitour durch den Nationalpark &#8211; Gipfel erklommen</title>
		<link>http://www.hauptstadtlaeufer.de/presse/skitour-durch-den-nationalpark-gipfel-erklommen</link>
		<comments>http://www.hauptstadtlaeufer.de/presse/skitour-durch-den-nationalpark-gipfel-erklommen#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2007 11:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Carsten Schlangen]]></category>
		<category><![CDATA[Gipfel]]></category>
		<category><![CDATA[Kuusamo]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalpark Valtavaara]]></category>
		<category><![CDATA[Skilanglauf]]></category>

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		<description><![CDATA[Quelle: runnersworld.de &#8211; Author: Carsten Schlangen
Der deutsche Top-Mittelstreckler Carsten Schlangen berichtet aus dem Trainingslager im Norden Lapplands.

2. Skitag
Trainingseinheiten:
Vormittags:
1h 15min Skilanglauf in leichtem Gelände
Nachmittags:
1h Skilanglauf in schwierigerem Gelände
Abends:
30min lockerer Dauerlauf
Temperatur über Tag: etwa -2°Celsius
Essen:
Mittags: belegte Brote
Abends: Nudeln mit einer gemüsehaltigen Fleischwurstsoße
&#8220;Es gibt Tage, an denen lohnt es sich zu leben. Und Carsten, heute war so ein [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.runnersworld.de/" title="Runner's World.de - Website" target="_blank">runnersworld.de</a> &#8211; Author: Carsten Schlangen</p>
<p><strong>Der deutsche Top-Mittelstreckler Carsten Schlangen berichtet aus dem Trainingslager im Norden Lapplands.</strong></p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.hauptstadtlaeufer.de/wp-content/winter_panorama_420.jpg" alt="Winter Panorama Valtavaara Kuusamo" /></p>
<p><strong>2. Skitag</strong></p>
<p>Trainingseinheiten:<br />
Vormittags:<br />
1h 15min Skilanglauf in leichtem Gelände</p>
<p>Nachmittags:<br />
1h Skilanglauf in schwierigerem Gelände</p>
<p>Abends:<br />
30min lockerer Dauerlauf</p>
<p>Temperatur über Tag: etwa -2°Celsius</p>
<p>Essen:<br />
Mittags: belegte Brote<br />
Abends: Nudeln mit einer gemüsehaltigen Fleischwurstsoße</p>
<p>&#8220;Es gibt Tage, an denen lohnt es sich zu leben. Und Carsten, heute war so ein Tag.&#8221; Ich brauchte dem nicht mehr zustimmen oder etwas hinzufügen, es war einfach klar. Als ich am heutigen Nachmittag bei einbrechender Dunkelheit aus der Loipe in Ruka stieg, bedankte sich mein ehemaliger Trainer Gerd Janning mit diesen Worten bei mir.</p>
<p><span id="more-370"></span></p>
<p>Heute waren wir gemeinsam zu einer großen Skitour durch den Nationalpark Valtavaara aufgebrochen. Wie es schien, hatten wir nach einigen Tagen der Beobachtung das richtige Gespür für den richtigen Augenblick. Bereits einige Tage hatten wir darüber nachgedacht, zum etwas entfernter liegenden Gipfel des Valtavaara Nationalparks aufzusteigen. Mit immerhin 492 Meter Höhe überragt er die flache lappische Landschaft deutlich. Aber immer wieder machte uns das wechselhafte Wetter einen Strich durch die Rechnung.</p>
<p><img src="http://www.hauptstadtlaeufer.de/wp-content/winter_panorama_220.jpg" alt="Looking through illuminated trees - Valtavaara Kuusamo" align="right" height="310" hspace="15" width="213" />Wir unternahmen am Samstag sogar einen ersten Annäherungsversuch. Auf dem Weg zum Nationalpark zeigte sich jedoch sehr bald, dass die Aussicht sich eintrübte und wir aufgrund unsereres Umzugs in die große Blockhütte einfach etwas zu spät in der Zeit waren. Wir konnten gegen die untergehende Sonne nicht schnell genug die nötigen Höhenmeter gewinnen, um noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang oben auf dem Hügel zu stehen. Somit entschieden wir uns &#8211; auch mangels Kräften für eine etwas leichtere Route, die nicht durch den Park führte.</p>
<p>Heute brachen wir genau im richtigen Moment zu unserer Tour auf. Mir bleibt an dieser Stelle nur übrig, mich bei den Lesern der Onlineausgabe der RUNNER&#8217;S WORLD dafür zu bedanken. Der Grund, warum wir heute genau den richtigen Zeitpunkt erwischten, lag darin begründet, dass ich am Morgen noch damit beschäftigt war, den Tagesbericht vom Vortag zu schreiben. Die Trainingsgruppe war bereits vor uns zur 10-km-Loipe aufgebrochen und spulte das von Roland Wolff aufgetragene Training ab.</p>
<p>Es ist zwar so, dass die Sonne hier offiziell heute erst um 11.04 Uhr aufgeht und bereits um 13.58 Uhr wieder vom Horizont verschwindet, aber die Prozesse ziehen sich merksam langsamer hin als gewohnt. So dachten Gerd und ich bereits auf der Hälfte des Weges, dass wir schon wieder zu spät seien, weil die Sonne die Tannenwipfel bereits in ein kräftiges Orange tauchte.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.hauptstadtlaeufer.de/wp-content/winter_wipfel_orange_420.jpg" alt="Baumwipfel in rotem Licht - Valtavaara Nationalpark Finnland" align="middle" /></p>
<p>Je weiter wir uns dem Gipfel näherten, um so mehr bemerkten wir jedoch, dass sich das Orange zwar immer mehr in ein tiefes Rot verwandelte, aber die Helligkeit insgesamt sich kaum abschwächte. Wir hatten es geschafft. Die Sonne ging so langsam unter, wie wir den Berg hinaufstiegen. Einige Meter unter dem Gipfel hörte die gespurte Loipe auf. Mit den Skiern auf dem Rücken wanderten wir dem Gipfel entgegen. Binnen weniger Meter wurde der geschlossene Wald von Krüppelgewächsen abgelöst und diese bald darauf vom Puderschnee, der die Flechten und Moose bedeckte.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.hauptstadtlaeufer.de/wp-content/winter_baeume_420.jpg" alt="Weg hoch zum Gipfel des Valtavaara Nationaparks" /></p>
<p>Oben auf dem Hügel im scharfen Wind thronte eine kleine Holzhütte. Darin fanden wir einige Decken, einen Ofen und etwas Feuerholz. Ein schöner Ort zum Verweilen. Leider waren wir vom rasanten Aufstieg zu sehr durchgeschwitzt um lange bleiben zu können. Wir trugen uns noch rasch in das Gästebuch ein und machten uns an die Abfahrt.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.hauptstadtlaeufer.de/wp-content/winter_sonnenuntergang_420.jpg" alt="Gipfel Valtavaara Nationalpark - Sonnenuntergang" height="260" width="450" /></p>
<p>Zurück in der Holzhütte in Ruka ging es für mich nach ein paar Broten Pause auch gleich wieder los. Es sollte ein unglaublich harter Tag für mich werden, denn nach einer etwa dreistündigen Bergfahrt kam noch einmal etwa eine Stunde Skilaufen mit den Hauptstadtläufern hinzu. Jeder, der die Aussage von Moritz Höft von gestern gelesen hat, kann sich vorstellen, was einen da<br />
erwartet. Danach machten wir gemeinsam noch den abschließenden halbstündigen Dauerlauf.</p>
<p>Mein Trainer Roland Wolff, der sich selbst gern als &#8220;Harter Hund&#8221; bezeichnet, sprach am Abend immer noch davon, dass wir jetzt endlich trainieren sollten&#8230; Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, ob das noch von irgendjemandem in der Gruppe aufgenommen wurde. Die Konzentration lag voll und ganz darauf, beim Abendessen das Besteck nicht aus den Fingern zu verlieren.</p>
<p><a href="http://www.runnersworld.de/d/82625" title="Runner's World.de - Website - Bericht 2.Skitag Kuusamo">Zum Beitrag auf runnersworld.de</a></p>
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		<title>Die Hauptstadtläufer im hohen Norden</title>
		<link>http://www.hauptstadtlaeufer.de/allgemein/die-hauptstadtlaufer-im-hohen-norden</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Dec 2007 23:34:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Klassisch]]></category>
		<category><![CDATA[Kuusamo]]></category>
		<category><![CDATA[Ruka]]></category>
		<category><![CDATA[Rukanhelmi]]></category>
		<category><![CDATA[Runner's World]]></category>
		<category><![CDATA[Skating]]></category>
		<category><![CDATA[Skilanglauf]]></category>

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		<description><![CDATA[
Seit heute ist eine große Delegation der Hauptstadtläufer im Skitrainingslager im hohen Norden Finnlands. In der Nähe von Kuusamo, genauer in Ruka, möchten wir uns in der nächsten Woche alternativ auf die kommende Olympiasaison vorbereiten. Das Trainingslager ist ein Bestandteil einer Serie von Trainingslagern und wird von uns als Aufbautrainingslager gestaltet.
Ziel ist natürlich in erster [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><img src="http://www.hauptstadtlaeufer.de/wp-content/hauptstadtlaeufer-vor-blockhuette-kuusamo.jpg" alt="Hauptstadtläufer vor ihrer “Mökki” in Ruka" /></p>
<p>Seit heute ist eine große Delegation der Hauptstadtläufer im Skitrainingslager im hohen Norden Finnlands. In der Nähe von Kuusamo, genauer in Ruka, möchten wir uns in der nächsten Woche alternativ auf die kommende Olympiasaison vorbereiten. Das Trainingslager ist ein Bestandteil einer Serie von Trainingslagern und wird von uns als Aufbautrainingslager gestaltet.</p>
<p>Ziel ist natürlich in erster Linie die Verbesserung der Grundlagenausdauer. Aber Skilanglauf kann noch so viel mehr sein. Es schult in ungewohnter Weise die bei Läufern häufig sträflich vernachlässigte Koordination und fordert Muskelgruppen, die sonst kaum gebraucht werden. Und vor Allem: Es macht unglaublich viel Spaß! Zu einer Jahreszeit, in der in vielen Teilen Deutschlands vor Allem der Regen das Wetter draußen bestimmt, finden wir hier kalte, klare und freundliche Tage.</p>
<p><span id="more-366"></span></p>
<p>Bereits vor einer Woche war Carsten Schlangen mit seinem Jugendtrainer Gerhard Janning und seinem Bruder Dirk Schlangen an den Polarkreis geflogen und hat schon die Strecken in Augenschein genommen.</p>
<blockquote><p>Wir haben hier wunderbare Bedingungen, auch wenn leider noch nicht so viel Schnee gefallen ist, wie normalerweise um diese Jahreszeit. Einige Pisten sind sehr gut aufpräpariert und laden zu schneller Fahrt ein, andere sind eher etwas holpriger und sowohl für Wanderer als auch für Skilangläufer ausgelegt. Allen gemein ist, dass sie sich durch die wunderbar still daliegende finnische Landschaft erstrecken. Auf den zugefrorenen Seen liegt eine nur wenige Zentimeter dicke Schneedecke, die es erlaubt, im Skatingstil weitere Teile der Landschaft zu erschließen. (Carsten Schlangen)</p></blockquote>
<p>Wie es uns im hohen Norden ergeht, werden wir in den nächsten Tagen ausführlich berichten. Wir freuen uns besonders, dass wir <a href="http://www.jonashamm.com/" title="Offizielle Website Jonas Hamm" target="_blank">Jonas Hamm</a> für dieses gemeinsame Trainingslager gewinnen konnten &#8211; er ist nicht nur Finnischer Meister sondern auch der unglaublich komplexen finnischen Sprache mächtig.</p>
<p>Gemeinsam mit unserem Partner <a href="http://www.runnersworld.de/" title="Runner's World - Deutschland" target="_blank">Runner&#8217;s World</a> werden wir das erste Mal sehr ausführlich aus einem unserer Trainingslager berichten. Mit Videos, Fotos und Texten werden wir versuchen, Euch den &#8220;Alltag eines Trainingslagers&#8221; näher zu bringen und Euch zeitnah und ausführlich von unseren Erfahrungen zu berichten.</p>
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