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	<title>Kommentare zu: Individualismus und Intuition statt Zentralismus: Der Deutsche Leichtathletikverband entdeckt eine alte Trainingsdoktrin</title>
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	<description>Die Läufer der LG Nord Berlin stellen sich vor.</description>
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		<title>Von: Andreas</title>
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		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Aug 2007 08:41:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dieser Vergleich zwischen Training im Osten und Westen nervt ein wenig. Zu Zeiten von Ost und West gab es ganz andere Situationen. Ich will als Kind des Ostens nicht viele Worte verlieren über das Training im Westen. Tatsache ist, Sportler/Leichtathleten in der ehemaligen DDR haben ein viel besseres Umfeld vorgefunden als heute.

Ich selber durfte einen Teil dieses Umfeldes auf der Werner-Seelenbinder Oberschule auch nach 1990 noch erleben. Es herrschten Bedingungen die man sich im Westen Deutschlands überhaupt nicht vorstellen konnte. Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Sport vermochte es einem die Sicherheit zu geben, sich auf beides konzentrieren zu können ohne die Angst im Nacken, das schaff ich nicht.

Leichtathletik muss nicht nur attraktiver für Zuschauer werden sondern auch für die Sportler. Sehen wir es realistisch: in der heutigen Zeit kommt niemand drum rum eine Ausbildung, sei es Studium oder Beruf, zu durchlaufen. Die wenigen haben die Chance und Hoffnung darauf mit dem Sport ihr Lebensunterhalt so zu verdienen, so dass es am Ende einer Karriere für den Rest des Lebens reicht.

Jungen, aussichtsreichen Sportlern muss das Umfeld gegeben was sie brauchen. Das beginnt bei angepasstem Training, zeitlicher Flexibilität des Trainings und die Chance einen Beruf/Ausbildung mit dem Sport zu verbinden.

Ich selber habe mehr als ein Jahr lang mit dem Leistungssport ausgesetzt. Die Schulzeit war vorbei und mein Arbeitsleben begann in einer Branche wo man nicht immer auf die Uhr schaut und es ausschließlich flexible Arbeitszeiten gab. Dies ließ sich nicht mehr mit einem Training bei meinem damaligen Trainer realisieren. 16 Uhr auf dem Trainingsplatz stehen, frisch und motiviert sein, dass funktioniert nicht mehr. Die Regeneration kam zu kurz und der Spaß verschwand.


Ich denke man muss wie so oft das beste aus beiden System beibehalten und sie vor allem an die heutige Zeit anpassen. Leider tut sich damit der DLV und seine dazugehörigen Landesverbände sehr schwer.

Ich lass mich überraschen wie der DLV die Weltmeisterschaft im eigenen Land nutzt um den jungen Nachwuchs heranzuführen, ihn von der PlayStation und dem Einkaufcenter abzuholen. 
Aber das ist dann ein anderes Thema.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Vergleich zwischen Training im Osten und Westen nervt ein wenig. Zu Zeiten von Ost und West gab es ganz andere Situationen. Ich will als Kind des Ostens nicht viele Worte verlieren über das Training im Westen. Tatsache ist, Sportler/Leichtathleten in der ehemaligen DDR haben ein viel besseres Umfeld vorgefunden als heute.</p>
<p>Ich selber durfte einen Teil dieses Umfeldes auf der Werner-Seelenbinder Oberschule auch nach 1990 noch erleben. Es herrschten Bedingungen die man sich im Westen Deutschlands überhaupt nicht vorstellen konnte. Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Sport vermochte es einem die Sicherheit zu geben, sich auf beides konzentrieren zu können ohne die Angst im Nacken, das schaff ich nicht.</p>
<p>Leichtathletik muss nicht nur attraktiver für Zuschauer werden sondern auch für die Sportler. Sehen wir es realistisch: in der heutigen Zeit kommt niemand drum rum eine Ausbildung, sei es Studium oder Beruf, zu durchlaufen. Die wenigen haben die Chance und Hoffnung darauf mit dem Sport ihr Lebensunterhalt so zu verdienen, so dass es am Ende einer Karriere für den Rest des Lebens reicht.</p>
<p>Jungen, aussichtsreichen Sportlern muss das Umfeld gegeben was sie brauchen. Das beginnt bei angepasstem Training, zeitlicher Flexibilität des Trainings und die Chance einen Beruf/Ausbildung mit dem Sport zu verbinden.</p>
<p>Ich selber habe mehr als ein Jahr lang mit dem Leistungssport ausgesetzt. Die Schulzeit war vorbei und mein Arbeitsleben begann in einer Branche wo man nicht immer auf die Uhr schaut und es ausschließlich flexible Arbeitszeiten gab. Dies ließ sich nicht mehr mit einem Training bei meinem damaligen Trainer realisieren. 16 Uhr auf dem Trainingsplatz stehen, frisch und motiviert sein, dass funktioniert nicht mehr. Die Regeneration kam zu kurz und der Spaß verschwand.</p>
<p>Ich denke man muss wie so oft das beste aus beiden System beibehalten und sie vor allem an die heutige Zeit anpassen. Leider tut sich damit der DLV und seine dazugehörigen Landesverbände sehr schwer.</p>
<p>Ich lass mich überraschen wie der DLV die Weltmeisterschaft im eigenen Land nutzt um den jungen Nachwuchs heranzuführen, ihn von der PlayStation und dem Einkaufcenter abzuholen.<br />
Aber das ist dann ein anderes Thema.</p>
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